Erlösung
| Regie | Olli Saarela | ![]() |
| Buch | Olli Saarela | |
| Kamera | Antti Hellstedt | |
| Musik | Tero Malmberg | |
| Produktion | Kinoproduktion Oy, Helsinki | |
| Darsteller | Kari Heiskanen, Jussi Puhaka, Jussi Lethonen | Info |
Finnland / Schweden 1997, Farbe 72 Min., Original
mit deutschen Untertiteln |
Schuld
und Sühne
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Wer bei Finnland nur an die drehfreudigen Brüder Aki und Mika Kaurismäki denkt, übersieht, daß auch andere Produktionen aus dem Land der tausend Seen Sehenswürdigkeitscharakter haben. Ein Zweig des finnischen Filmschaffens produziert Kriegsfilme, zumeist über den Grenzkonflikt Finnland / Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg: Werke, deren spezifische Qualität im beinahe Dokumentarischen der Ereignisse liegen.
Eine Episode aus dem Bürgerkrieg 1918 bildet den Hintergrund für Olli Saarelas religiöses Drama, das erstaunlich viele Parallelen zu "Der schmale Grat" aufweist. Der Priester und Dorfschullehrer Patrick ringt in jenem Frühjahr um die Osterzeit, als er 40 Jahre alt wird, mit dem Glauben, mit der Gewalt und dem Töten, die durch den Krieg auf die armen Bevölkerung wie Urgewalten gestoßen sind. Ausgerechnet er kümmert sich um einen jungen russischen Gefangenen, den ihm ein Deutscher übergeben hat, und wird das Opfer dieses Fanatikers, der sich für Patricks Hilfe mit einer Kugel bedankt. Die mag für den zweifelnden Priester die Erlösung sein.
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