Hurensohn - Pressestimmen |
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Ein cinéma-verité der Künstlichkeit probiert auch Michael Sturminger in "Hurensohn", dem vielleicht schönsten, dichtesten Film. Der stilisierte Film, der sich auf den Spuren des James-Dean-Klassikers "Jenseits von Eden" bewegt, sieht das Emigrantentum auch als Lebenszustand von uns allen, im Sinne von Ophüls. Die Hauptfigur, Sohn einer aus Kroatien stammenden Wiener Prostituierten, ist der reine Tor gegen alle Chancen. Schmerzlich entfaltet sich die Unmöglichkeit einer Liebe zwischen Sohn und Mutter, die trotz ihrer Power von Schuld geplagt wird. Sturminger tastet sich an eine Grenze heran, wo die Sehnsucht beginnt. Es sind Filme wie "Hurensohn", die durch die fast verlorene Kunst einer mise en scène der Gefühle im Gedächtnis bleiben. Süddeutsche Zeitung Michael Sturmingers Halbwelt-Studie präsentiert sich
lakonisch-unsentimental, ohne sich Zwischentönen zu verschließen. Neue Kronen-Zeitung "Hurensohn" ist ein sensibler Film an stimmigen Schauplätzen
mit guter Die Furche Aus einem mitunter ironischen Milieubericht wird eine Tragödie, wie sie der Grazer Gabriel Loidolt ersann und der Wiener Michael Sturminger extra dry verfilmte. Eine umwerfende Performance bietet dievielschichtige Russin Chulpan Khamatova ("Tuvalu", "Luna Papa", "Good bye,Lenin"), die grandiose Kamera-Arbeit liefert Haneke-Kameramann Jürgen Jürges. Kleine Zeitung "Hurensohn" ist kein Film der großen Effekte, vielmehr ein Werk der atmosphärischen Feinzeichnung: Der Wiener Michael Sturminger, bislang vor allem als Opernregisseur bekannt, skizziert Ozrens Drama (und Wiens Jugo-Community) liebevoll, in kräftigen Farben, mit sublimer Musik und nuancierten Figuren. profil
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