Thelma
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Ex-Boxer Vincent steckt tief in den Schulden, hat Streit mit seiner Frau und bekommt seinen kleinen Sohn nur noch stundenweise zu sehen. Die Nacht hindurch fährt er Taxi, den Tag schläft er im Hotel. Bis eines Abends eine geheimnisvolle Frau namens Thelma in sein Taxi steigt und ihm ein verlockendes Angebot macht. Für 10.000 Franken soll er sie nach Kreta fahren. Dort wohnt ihr Ex-Liebhaber, mit dem sie noch eine Rechnung offen hat. Vincent geht auf ihr Angebot ein. Zu verlieren hat er nichts, und ausserdem fühlt er sich von Thelma augenblicklich angezogen. Doch unterwegs macht er eine überraschende Entdeckung: Die unwiderstehliche Thelma ist nicht nur eine Frau ...sie ist auch ein Mann ...und Vater eines kleinen Mädchens.
Pierre-Alain Meier über seinen Film
Der Ausgangspunkt
Während der Dreharbeiten des Dokumentarfilmes "Douleur d'amour",
der Ende der achtziger Jahre in São Paolo entstand, lernte ich Thelma
Lipp kennen, eine bekannte transsexuelle Fernsehmoderatorin. Sofort fühlte
ich mich in eine andere Welt versetzt. Fiktion, Lüge und Poesie kamen
mir plötzlich viel aufregender vor als die Realität. Mir wurde bald
klar, dass ich für diese kreative, verspielte und phantasievolle Person
eine Geschichte schreiben möchte. So wurde der Grundstein zu "Thelma" gelegt.
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