Untersuchung an Mädeln
| Regie |
Peter Payer |
| Buch |
Wolfgang Beyer nach dem gleichnamigen Roman von Albert Drach |
| Kamera |
Andreas Berger |
| Schnitt |
Britta Nahler |
| Musik |
Werner Pirchner |
| Ton |
Marc Parisotto |
| Ausstattung |
Christoph Kanter |
| Kostüm |
Anita Stoisits |
| Maske |
Georgie Schillinger, Christine Perlinge |
| Produktion |
Danny Krauz & Kurt Stocker |
| Darsteller |
Anna Thalbach, Elke Winkens, Max Tidof, Otto Sander,
Martin Brambach, Branko Samarovski |
Info
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Deutsch, Farbe, 35mm, 1:1,85, Dolby SRD, 90 Min. |
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Eine bizarre Geschichte wird in ausgesucht stilisierten und erlesen kadrierten
Bildern mit viel Theaterpathos intelligent erzählt; eine Mixtur aus
Justizdrama, Provinzposse und Krimi mit einer verschwundenen Leiche. Angesiedelt
im Österreich der siebziger Jahre, im burgenländisch-katholischen
Kleinstadtmief zwischen Backhendln, miefigen Kneipen und großkragigen
Herrenhemden, für deren Träger, wie Stella einmal drastisch-treffend
ausdrückt, die Liebe nur ein Trieb ist, "der sich vom Harnlassen kaum
unterscheidet".
Nach der Vorlage eines Romans von Albert Drach verfilmt, ist "Untersuchung
an Mädeln" elegant gestyltes Kino, in dem Payer zwanglos jenes Maß an
Schaulust provoziert, über das
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er sich in entspanntem Erzählton
lustig macht. (rb)
Der Streifen stützt sich auf
professionelle Darstellung, so von Otto Sander und Max Tidof, bezieht
seine Frische jedoch aus dem Spiel von Anna Thalbach und der relativ
unbekannten Elke Winkens. (Sächsische Zeitung) |